Oktoberfest 2008
Die von uns an das Hofbräuzelt gelieferten Schweinswürstchen wurden als die Besten bewertet.
München - Im Armbrustschützenzelt ging’s Montag um die Wurst – und zwar um die Beste! Beim alljährlichen Schweinswürstl-Test auf der Wiesn wurden Würstl von zehn Wiesn-Gastronomen getestet und anhand der Kriterien Geschmack, Geruch, Konsistenz und Aussehen Sieger und Platzierte ermittelt.
© WestermannWürstl-Tester bei der Arbeit: KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle und Wiesn-Chefin Gabriele WeishäuplDa der Test Geschmackssache und damit subjektiv ist, werden die Verlierer wie immer nicht verraten. Getestet haben Vertreter der Metzgerinnung, Profi-Verbraucher vom Berufsverband der Hausfrauen, Gastronomen sowie KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle und Wiesn-Chefin Gabriele Weihäupl als Hobby-Tester.
Der Sieger 2008 sind die Schweinswürstl im Hofbräuzelt (zwei Paar vom Grill mit Sauerkraut: 6,60 Euro). Platz zwei ging an die Schweinswürstl vom Schützenzelt (zwei Paar vom Grill auf Fasskraut: 6,80 Euro). Die Gewinner vom Vorjahr, die Würstl vom Weinzelt, landeten heuer auf Platz drei. „Das waren meine Favoriten“, sagt Gabriele Weishäupl. „Ich mag’s, wenn die Würstl schön mager sind.“
Wer’s selbst probieren möchte: Im Weinzelt kosten zwei Paar der hausgemachten Würstl mit Pfälzer Fasskraut 10,50 Euro. KVR-Chef Blume-Beyerle ist mit dem Ergebnis zufrieden, zumal es keine Ausreißer nach unten gab. „Die Qualität aller Würstl war gut!“ Trotzdem kommt das Wiesn-Schmankerl immer mehr aus der Mode: Wurden 1950 noch knapp 650 000 Würstl auf der Wiesn verkauft, waren es 2006 nur noch knapp 145 000. Der Test bestätigt: Einen objektiven Grund für den Rückgang gibt es nicht …
Quelle: DPA